Die Sage

Noch lange bevor die ersten Menschen den Schwarzwald besiedelten, lebten schon Hexen, Zwergen und andere Völker in den Tiefen der Wälder und Berge. Besonders zwischen Schnellingen und Fischerbach wo es ein Reichtum an Silbererz gibt, hatten die Zwerge ihre Stollen, Schächte, ja sogar unterirdische Städte erbaut. Vereinzelte Stolleneingänge wie zum Beispiel im Waldgebiet Eschbach (Ortschronik) sind heute noch zu sehen.

Die Zwerge waren durch ihren Bergbau ein wohlhabendes aber auch ein sehr eigenes Volk, das am liebsten für sich alleine lebte.

Später dann begannen die Menschen sich in der Region auszubreiten und die Zwerge fühlten sich mehr und mehr eingeengt. Sie lebten aber friedlich neben den Menschen, anstatt sich wie die Hexen mit ihnen anzulegen um am Ende auf dem Scheiterhaufen zu enden. Erst als die geldgierigen Menschen auch in ihr Reich eindrangen setzten sie sich zur Wehr und ließen hin und wieder die stümperhaften gebauten Stollen der Menschen einstürzen. Erzählungen und Sagen deuten darauf hin, dass in dieser Zeit Grubenunglücke und mysteriöse Erdbeben keine Seltenheit waren. Doch der Übermacht und der Gier der Menschen hatten sie bald nichts mehr entgegenzusetzen ohne einen offenen und aussichtslosen Krieg anzufangen.

Also schlossen sie sich doch trotz der eigentlichen Abneigung gegenüber Hexen mit einigen noch übrig gebliebenen zusammen. Zusammen flohen sie immer weiter in die Tiefen der Berge – seither hat man sie kaum noch gesehen, aber es heißt, tief im Bergesinneren schlummern dunkle Mächte.

Auch wenn sie nur selten zu sehen sind, nehmt euch vor ihnen in Acht – denn sie existieren noch immer und ob früher oder später – sie werden wiederkommen. Die wenigen Menschen die noch von Begegnungen mit ihnen berichten können beschreiben sie als verändert, als seltsame Kreaturen halb Zwerg, halb Hexe…

Giftgrün und schwarz wie die Nacht!

Gift – Zwerge!

Gift – Zwerge!

Gift – Zwerge!